Chronik

1982

fand die erste Zusammenkunft betroffener Eltern zum Erfahrungsaustausch statt. Organisiert von den betroffenen Müttern, Anneliese Welzel und Christel Lamotte, und dem damaligen Stationsarzt Dr. Harald Neugebauer.

Beginn des ständigen Dialoges mit Politikern, Ministerien, Kranken- und Pflegekassen, Krankenhausverwaltung und Klinikleitung, um Verbesserungen bei der Therapie, der Pflege, des Aufenthaltes und der Nachsorge zu erreichen. Dies ist heute fester Bestandteil der Vereinsarbeit.

1984

wurde im September die Gründungsversammlung einberufen mit dem Ziel, die allgemeinen Rahmenbedingungen zu verbessern und die überregional Zusammenarbeitmit anderen Elternguppen zu fördern.

Informationen für die betroffenen Familien durch Broschüren sowie auf div. Veranstaltungen, z.B. „Krebs im Kindesalter“, „Krebserkrankung und Schule“, „Knochenmarktransplantationen“.

Beginn des Besuchsdienstes auf der onkologischen Station durch die Stationsmütter für die neubetroffenen Kinder / Familien.

1985

am 19. Februar wurde der Eintrag ins Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund unter der Registernummer VR 3308 unter der Bezeichnung

    ELTERNTREFF leukämie- und tumorerkrankter Kinder e.V.

vorgenommen.

1986

Erstmalige Zuerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Dortmund-Hörde. Diese ist bis heute immer wieder vom Dortmunder Finanzamt bestätigt worden.

Verhandlungen mit der Kinderklinik und die Beschaffung von externen Finanzmitteln führen zum Umbau der Kinderkrebsstation K1. Hierbei entstanden auch „Eltern-Kind-Einheiten“ – mit Nasszellen, Toiletten und Schlafgelegenheiten.

Im Zuge des Umbaus werden auch die technischen Voraussetzungen für Telefone, Fernseher und PC geschaffen.

Ebenso erfolgte eine kindgerechte Gestaltung der Station mit einer Spielecke sowie die Einrichtung eines Elternzimmers mit Kochmöglichkeit. Optische Akzente halfen, den Aufenthalt angemehmer zu machen.

Mit der Realisierung einer festen Planstelle für eine Psychologin – nach vorherigem kurzzeitigen Einsatz  als ABM-Kraft – war nicht zuletzt aufgrund unseres Engagements endlich die langfristige psychologische Betreuung auf der onkologischen Station K1 gesichert.

Von Beginn an unterstützt unser Verein die Forschung im Bereich der Leukämien und Tumoren.

1988 bis heute

Beginn unserer Mitgliedschaft im Dachverband DLFH „Aktion für krebskranke Kinder e.V.“ mit Sitz Bonn im November. Seither sind Vertreter/innen des ELTERNTREFF dort in verschiedenen Positionen bis heute aktiv gewesen (Hans-Jörg Banack – 2000-2002 als Beisitzer im Vorstand;  Kassenprüfer: Christel Lamotte – zwei Jahre sowie Hans-Jörg Banack von 2007 bis heute).

1992 bis heute

In der neuen Elternwohnung in Cuxhaven-Duhnen des ELTERNTREFF können sich betroffene Kindern und deren Familienangehörigen erholen bzw. dort ihren Kuraufenthalt verbringen.
Elternwohnung in Cuxhaven-Duhnen

1996

Vom ELTERNTREFF  ist ein großer Empfang an der Kinderklinik und rund um den Zwischenstopp in Dortmund für die Fahrer/innen der Regenbogenfahrt – der Tour von ehemals erkrankten Kindern/Jugendlichen unseres Dachverbandes organisiert worden. Mit der Tour wird das Thema Krebs positiv in die Öffentlichkeit gebracht und auch gezeigt, dass man trotz Handikap tolle Leistungen erbringen kann.

1997

Finanzierung einer zusätzlichen Arztstelle auf der Station K41 durch den ELTERNTREFF – bis 2010

Finanzierung einer ½ Psychologenstelle durch den ELTERNTREFF – bis heute.

2000

Der Einsatz von Klinik-Clowns auf der onkologischen Station K1 wurde vom ELTERNTREFF angeregt und wird seitdem auch bis heute mitfinanziert.

2001

Mitwirkung bei der Planung, Errichtung sowie Finanzierung des Waldpiraten-Camps bei Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Dachverband. Es handelt sich um des erste deutschprachige Camp für krebskranke Kinder in Deutschland, dass auch unsere Kinder sehr gerne besuchen.

2003 bis heute

Finanzierung der Kosten für das Projekt Kunsttherapie durch den ELTERNTREFF

2009

Bei weiteren größeren Renovierungsarbeiten der onkologischen Station K41 war unser Verein in die Planungen mit einbezogen war.

Vom ELTERNTREFF gestaltet und finanziert entstand auf der Station K41 eine Kinder-Elterntreff-Oase – mit Küche, Kinder-, Jugend- und Kommunikationsbereich.

2012

Beteiligung des ELTERNTREFF an den Kosten für das Projekt Musiktherapie.

Auszeichnung des Projektes Stationsmütter vom ELTERNTREFF  mit dem Bettelstab des Katholischen Forums Dortmund. Damit werden Menschen geehrt, die sich ehrenamtlich für Menschen in Not einsetzen.

Anschaffung eines Sonograpiegerätes für die Onkologie.

Bei der Tour zu verschiedenen Kinderkrebskliniken in Deutschland machten die Fahrer/innen der Regenbogenfahrt – der Tour von ehemals erkrankten Kindern/Jugendlichen der Deutschen Kinderkrebsstiftung auch einen Zwischenstopp in Dortmund. Wir haben an diesem heißen Tag ein tolles Rahmenprogramm (u.a. Besuch der Arena des Deutschen Meisters BVB) organisiert.

2013

Beginn des regelmäßig stattfindenden Elterncafès in der Klinik. Hierdurch werden insbesondere aktuell betroffene Familien angesprochen. Termine auf Anfrage im Vereinsbüro.

Unser Vorschlag an die Leitung der Kinderklinik, evtl. doch auch „Shiatsu-Behandlungen“ für onkologisch erkrankte Kinder als ergänzendes therapeutisches Angebot anzubieten, stößt auf offene Ohren.

Erste Gespräche mit dem Leiter des Botanischen Gartens zu einem gewünschten Erinnerungsbaum als feste Anlaufstelle für die Hinterbliebenen von verstorbenen Kindern werden geführt.

2014

Beteiligung bei der Planung und Finanzierung des Projektes Therapiegarten auf dem Klinikgelände.

Der ELTERNTREFF  wurde für sein Projekt  Stationsmütter mit dem „HelferHerzen-Preis“ – der dm-Preis für Engagement – ausgezeichnet.  Die Auszeichnung gilt als Dank für das besonders persönliche Engagement der Stationsmütter auf der onkologischen Station K41.

2015

Am 19.02.2015 feierte der ELTERNTREFF  sein 30-jähriges Bestehen im Klinik-Speisesaal mit vielen Zeitzeugen aus dem Klinikbereich und dem Dachverband sowie u.a. auch mit Vertretern aus Politik und dem Gesundheitswesen.

Unser Clou war die Anschaffung einer Play-Wash Maschine zum Reinigen und Desinfizieren von Spielzeug nach den aktuellen Hygienevorschriften. Dadurch steht den Betreuern wieder mehr Zeit für die Kinder zur Verfügung.

Der von den Stationsmüttern ausgesuchte Erinnerungsbaum, eine Platane im Nose-Arboretum des Botanischen Gartens Rombergpark, steht ab sofort als Anlaufpunkt zur Verfügung.

Einweihung des Therapiegartens im September 2015 – der dabei in „Heilgarten Löwenherz“ getauft wird.

Für die Realisierung des „Heilgartens Löwenherz“ wird die Klinik und der ELTERNTREFF gemeinsam mit dem von den Freunden und den Förderern des Botanischen Gartens Rombergpark e.V., Dortmund, mit dem „Dr.-Hinrich-Höfker-Preis ausgezeichnet.

Im September 2015 informiert sich Claudia Middendorf (MdL) über die Arbeit des ELTERNTREFF und besucht die onkologische Station K41.

Anfang November 2015 wird der offizielle „Startschuss“ für das europaweit einmalige Projekt „Kinder-MRT“ durch NRW-Gesundheitsministerin, Barbara Steffens, gegeben. Bereits im Vorfeld hatte sich der ELTERNTREFF für dieses wichtige Projekt für die Kinder öffentlichkeitswirksam eingesetzt – aber auch mit Spendenmitteln finanziell engagiert.

Eine ganz besondere Ehrung unseres Vereins ELTERNTREFF fand Anfang Dezember durch die Stadt Dortmund anlässlich des „Tages der Freiwilligen“ statt. Für das „herausragende bürgerliche Engagement in 30 Jahren“ wurden wir mit dem Ehrenamtspreis – einem Gruppenpreis – von Oberbürgermeister Ulrich Sierau im Rathaus ausgezeichnet. Neben einer Urkunde wurde uns dabei auch die goldene Reinoldiglocke überreicht.

2016

Zum 2. Mal erhält unser Verein den dm „Helferherzen-Preis“ für die Arbeit der Stationsmütter.

Es erfolgt die Anschaffung einer Patientenliege für den Behandlungsraum auf der K41.

Besuch des ELTERNTREFF-Vorstandes und der Stationsmütter im Dezember 2016 im Landtag NRW, Düsseldorf, auf Einladung von Claudia Middendorf (MdL) zum Erfahrungsaustausch.

Im Dezember 2016 findet in Essen ein Erfahrungsaustausch mit vier anderen Elterngruppen im Ruhrgebiet statt. Angedacht ist evtl. ein gemeinsames Nachsorgeprojekt im Ruhrgebiet für krebskranke Kinder.

 

 

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